Konto und Karte kostenlos
Die Zeiten, in denen Bankprodukte des alltäglichen Zahlungsverkehrs noch horrende Spesen und Gebühren verursachten, scheinen endgültig vorbei. Insbesondere Verbraucher, die bereit sind, auf eine Präsenzfiliale in Wohnortnähe zu verzichten und sich mit dem Service einer Direktbank zufrieden geben, können bei Konto, Karte und Co. deutlich sparen.
Die Deutsche Kreditbank beispielsweise bietet ihren Kunden die Eröffnung und Führung eines Girokontos gänzlich gebührenfrei an. Zu dem Konto wird eine kostenlose Visakarte ausgestellt, mit der weltweit kostenlos Bargeld bezogen werden kann – auch an Automaten, die nicht zum Verband der DKB gehören.
Die Norisbank steht der Konkurrenz ebenfalls in nichts nach: Ein Girokonto wird für alle Privatpersonen gebührenfrei eingerichtet und unterhalten. Einen Mindestgehaltseingang oder andere Restriktionen existieren nicht.
Bei der DAB-Bank, Deutschlands größter Direktbank mit Sitz in München, wird ein Girokonto immer dann kostenlos geführt, wenn ein monatlicher Eingang in Höhe von zumindest 1000 Euro verzeichnet werden kann, wobei lediglich der Betrag von Belang ist, nicht dessen Herkunft.
Kostenlose Girokonten gibt es nicht nur bei Direktbanken: Mit der Commerzbank ist jüngst erstmals eine Präsenzbank dazu übergegangen, die Kontoführungsgebühren für alle Kunden dauerhaft abzuschaffen. Das Institut bietet Neukunden sogar ein Startguthaben in Höhe von 50 Euro.
Die kostenlosen Konten erklären sich als Resultat eines äußerst intensiven Wettbewerbs unter den deutschen Banken, der die Institute zu immer neuen Aktionen im Rahmen der Kundenakquise zwingt. Für Verbraucher ergibt sich durch die Situation die Möglichkeit, Geld zu sparen. Der Wechsel zu einem günstigen Institut kann dabei nicht nur bei Konto und Karte das Budget schonen: Auch andere Bankprodukte, wie beispielsweise Dispositionskredit oder Wertpapierdepot sind oft günstiger zu haben als es bei der Bank um die Ecke der Fall ist.
Fazit: Der Aufwand eines Kontowechsels hält sich in einem moderaten Rahmen und zahlt sich in der Regel schon bei der ersten Spesenabrechnung in barer Münze aus.
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