Viel Geld sparen bei privaten Finanzen

Die aktuellen Wirtschaftsmeldungen tragen kaum zu einer Verbesserung der trüben Stimmung unter den Konsumenten in Deutschland bei: Die Inflationsrate übersteigt derzeit quer durch sämtliche Branchen die Lohnzuwächse. In Verbindung mit dem fiskalischen Phänomen der kalten Progression führt dies zu einer deutlichen Verminderung der realen Kaufkraft. Die Ursachen sind Experten zufolge in dem anhaltend hohen Preis für Energie sowie den steigenden Preisen für Nahrungsmittel zu sehen.

Die einzige Möglichkeit, die Verbrauchern zur Entlastung ihres Budgets bleibt, ist die Nutzung bestehender Sparpotenziale auf der Ausgabenseite. Erfahrungsgemäß bieten die privaten Finanzen hier erhebliche Möglichkeiten, die den Kaufkraftverlust mehr als nur ausgleichen können.
Das Girokonto beispielsweise kostet viele Bankkunden ohne weiteres 300 Euro jährlich. Dieser Betrag setzt sich zusammen aus der laufenden Grundgebühr, Spesen für den Bezug von Bargeld an einem nicht zum Bankenverbund des Kunden gehörenden Automaten sowie den zu entrichtenden Sollzinsen für den in Anspruch genommenen Dispositionskredit. Durch den Wechsel zu einer günstigen Bank können dabei mindestens 200 Euro je Kalenderjahr gespart werden: Günstige Institute verzichten auf Gebühren und stellen moderate Sollzinsen in Rechnung.
Weiteres Sparpotenzial bietet die Kreditkarte. Der ständige und praktische Begleiter aus Hartplastik verursacht bei vielen Anbietern Kosten von 100 Euro und mehr im Jahr, die zur Gänze gespart werden können, wenn die Karte bei einem günstigen Kreditinstitut unterhalten wird. Im Angesicht eines harten Wettbewerbes offerieren viele Banken Karten, bei denen nicht nur die Jahresbeiträge, sondern darüber hinaus auch die Spesen für die Bargeldabhebung und den Einsatz im Ausland entfallen.

Weiteres Potenzial bieten Direktbanken jenen Kunden, die ihre eiserne Reserve nach wie vor auf dem klassischen Sparbuch zu unterhalten pflegen. Die Umschichtung auf ein Tagesgeldkonto bringt deutlich höhere Zinsen und ist mit keinerlei Kosten verbunden. Ein kostenloses Wertpapierdepot gibt es in vielen Fällen noch dazu – mit etwas Glück sogar noch einen Tankgutschein oder ein kostenloses Zeitschriftenabonnement.

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